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Die Arbeiten des Künstlers Pio Ziltz zeigten erste Entstehungsprozesse etwa um 2011. Die Symbiose aus Schlamm, black Magic und einer Farbigkeit - „als ob man den ganzen Rhein an einem Januartag über die faulen und unmotivierten Objekte gekippt hätte" - wich mit der Zeit der Befreiung aller Farben und somit der kontinuierlichen Perversion der Farbe. Die Keramikskulpturen glimmten nun toxisch aus dunklen Ecken oder zeigten happy colour nightmares. Auch inhaltlich ließen die Tonarbeiten alleinige destruktive Formalität  hinter sich. Mitteilungsbedürftig und zur Narration bereit, konnten und wollten sich die Keramiken nicht entscheiden, ob sie nun mit Paul MC Carthy - vulgäre Massaker verüben oder mit Norbert Schwontkowski die Welt aus der Isolation betrachten... Und der Wanderzirkus zwischen den Gezeiten zieht weiter.